Wachsendes Datenvolumen von Surfsticks und Smartphones


Das exponentielle Wachstum der übertragenen Datenvolumina im Mobilfunknetzen
erreichte im zweiten Quartal 2010 fast 225000 TByte pro Monat. Nun stehen die
Chiphersteller und Netzbetreiber vor einer großen Herausforderung. Es werden
neue Technologien benötigt um die hohen Datenmenge zu bewältigen. Damit alles
einwandfrei im Mobilfunknetz funktioniert.

Vorstandsvorsitzender und CEO , Dr. Paul E. Jacobs von der Firma Qualcomm äußert sich dazu:

Die unglaublichen Datenmengen sind eine Herausforderung an Hard- und Software, denn an dieser Datenmenge ist erkennbar, was alles mit Wireless-Technologien möglich ist. Mittlerweile hat sich der mobile Datenverkehr auf der Welt fast verdreifacht. Die Menschen benutzen immer mehr das Internet auf ihren Handys oder unterwegs auf ihren Notebooks. Wenn man das Wachstum der Daten die für Telefonie verwendet werden und das Wachstum des Datenvolumens für mobiles Internet vergleicht sieht man, dass das mobile Internet im vergangenen Jahr zehn Mal schneller als der Sprachverkehr stieg.

Des Weiteren wird geschätzt, dass im Jahr 2015 in den Mobilfunknetzen ein Datenvolumen von 23 Exabytes erreicht werden kann. Immer mehr Menschen nutzen Smartphones, Laptops, Notebooks mit Internet-Stick um auch mobile Daten aus dem Internet abzufragen. Unterstützt wird dieser Trend durch den Preisverfall der mobilen Datentarife. Immer mehr Angebot von Surfsticks und mobile Datentarifen kommen auf den Markt. Ein Blick nach aktuellen Gutscheinen von O2 und anderen Telekommunikationsanbietern kann sich lohnen. Hierdurch wird ein hoch gerechnetes Datenvolumen von 23 Exabite erwartet also rund 23 Milliarden Gigabyte.

Neben den webbasierten Anwendungen wie z.B. Apps gelten vor allem leistungsstarke mobile Endgeräte als Treiber für die hoch ansteigende mobile Breitbandnutzung. Darunter zählt zum Beispiel: Ein I Phone, I Pad, Laptop, Blackberry etc.

Dr. Paul E. Jacobs, erwähnte auf dem Technologie-Forum IQ 2010 seines Unternehmens dass der große Erfolg des mobilen Internets und der Surfsticks auch eine große Herausforderung darstellt. Er erwartet unter anderem, dass Smartphones bald in eine wichtigere Rolle spielen als Computer.

Internetfähige Kleincomputer für den mobilen Umgang sind sehr beliebt und ihre Verkaufszahlen zeigen die starke Nutzung von mobilem Breitband.

Die neuen Anwendungen wie Augmented Reality, Spiele und weitere Unterhaltungsangebote tragen dazu bei. Unter anderem aber auch die Einbindung von Location Based Services in andere Dienste- und Anwendungs-Gruppen.

Mit neuen Chips und Displays wird der Markt für mobile Endgeräte weiter vorangetrieben. Im Fokus steht die bisherige Technik noch kleiner, leistungsfähiger und energiesparender zu entwickeln. Ein Ansatz besteht dabei, möglichst viele Aufgaben von einem Chip lösen zu lassen, eine wichtige Rolle wird auch der Halbleiter Technologie zugeschrieben.

Auch im Bereich der Displays wird stark geforscht, hier besteht noch viel Potential Energie einzusparen.

Für die Erschließung neuer Datenvolumina und HF-Frequenzbereiche sollen die HF-Multimode-Chipsätze für die Übertragungstechnologien HSPA+ und LTE sorgen.

Aber nur so können die zukünftigen Anforderungen an das Datenvolumen in den Mobilfunknetzen bedeckt werden. Die dadurch neue „Chip-Generation“ bedeutet in der Halbleiter-Integrations-Technik einen völlig neuen Ansatz. Mit viel Einsatz der Chip Hersteller und Mobilfunkbetreibern wird aber schon bald ein Ergebnis zu sehen sein.

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